Niko Pirosmani, 1862 in eine Bauernfamilie geboren, brachte sich selbst das Malen bei und tauschte seine Bilder gegen Essen, Trinken und Unterkunft. 1912 entdeckten ihn die russischen Futuristen, in den 1920ern hatte er seinen posthumen Durchbruch in Paris, Picasso nannte ihn eine wichtige Inspirationsquelle. Die Investigativjournalistin Shorena Lebanidze entwickelte aus Archivmaterialien, Befragungen von Zeitzeugen und Kunsthistorikern, dem Zusammensetzen einzelner Bruchstücke ein Mosaikbild eines ungewöhnlichen Lebens und Nachlebens, in dem nichts fehlt: Politik, Abstürze, eine heimliche Liebe, brennende Leinwände, Kunstfälscher und das große Geld.
Das bin ich – Pirosmani
20,00 €
Shorena Lebanidze
Das bin ich – Pirosmani
Roman
Aus dem Georgischen von Lia Wittek
248 Seiten, Hardcover
ISBN: 9783935597968
| Leseprobe | Dimitris Schützling war ein merkwürdiger Mensch. Wenn er aus der Molkerei zurückkehrte, nahm einen Imbiss zu sich, zog sich dann in die für ihn bereitete Kammer zurück und kein Mensch wusste, was er da tat. Das zum Garten hinausgehende Fenster war bis zum Morgen geöffnet. Hinter dem Vorhang rauchte eine Petroleumlampe und ihr Qualm war durchsetzt von Alkoholdunst, zusammen mit dem stechenden Geruch von Farben, die in Blechdosen sich mischten. |
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| Presse | demnächst |




