Rumi

  • Irakli Charkviani: Dahinschwimmen. Aus dem Leben eines Königs

    Irakli Charkviani: Dahinschwimmen. Aus dem Leben eines Königs

    Irakli Charkviani: Dahinschwimmen. Aus dem Leben eines Königs Roman ISBN: 9783935597937 In seinem autobiographischen Roman erzählt Irakli Charkviani subjektiv wie beispielhaft die Geschichte der »Generation Gagarin«, die unter dem Stillstand in der Sowjetunion litt, sich in Musik und Drogen flüchtete, und für die die Ära Gorbatschow zu spät kam. Seine Jugendfreunde scheitern tragisch und tödlich, er steigt zum Rockstar auf und wird doch ebenfalls ein Gescheiterter. Sein Alter Ego, Rumi aus Kabul, erschießt einen sowjetischen Soldaten und findet sich in einem Flugzeug wieder, das er in die Luft sprengen soll. Rumi ist ein Wiedergänger des Dichters Rumi, der aus dem Verlust des Geliebten seine unsterbliche Poesie schöpft. Ein koboldhafter Lenin will Charkviani wie Rumi dazu zwingen, zu Tatmenschen wider Willen zu werden. Beide bewegen sich in einer Doppelexistenz zwischen Dystopie und verlorener Utopie, zwischen Poesie und einer verratenen Revolution.
  • Rumi: Das Meer des Herzens geht in tausend Wogen

    Mewlana Dschelaleddin Rumi: Das Meer des Herzens geht in tausend Wogen

    Mewlana Dschelaleddin Rumi Das Meer des Herzens geht in tausend Wogen Ghaselen

    Aus dem Persischen von Friedrich Rückert vierfarbig illustrierte Ausgabe 104 Seiten, Hardcover ISBN: 9783935597524

    Leseprobe-Rumi_Meer d Herzens-opt Weit über dreitausend Gedichte umfassen die um die Mitte des 13. Jahrhunderts entstandenen Ghaselen des Mevlana Dschelaleddin Rumi. Neben der reichen Bildersprache ist für die Lyrik Rumis ihre besondere Musikalität und Rhythmik kennzeichnend, aus dem Geist der Musik geboren, zu wirbelndem Tanz anregend. Diese Lieder von tiefer Sehnsucht, leidenschaftlicher Liebe und mystischer Vereinigung, die der Autor im Zustand der Verzückung diktiert haben soll, gehören zum klassischen Kanon der Sufi-Dichtung. Rumis Popularität innerhalb der islamischen Welt erstreckt sich, Sprachgrenzen überschreitend, von Bosnien bis Bangladesh. Übersetzungen in unzählige Sprachen haben den Dichter darüber hinaus weltweit bekannt gemacht. Friedrich Rückert (1788 – 1866), Begründer der deutschen Orientalistik, erwies sich nicht nur in der Vielzahl seiner Übersetzungen als sprachmächtiger Dichter. Er verfasste erstmals deutsche Verse nach den formalen Regeln des arabisch-persischen ghazals und bereicherte damit die deutsch­sprachige Lyrik um eine neue Gattung. Die Kalligraphien, die diese Ausgabe schmücken, wurden in den Jahren 2008 bis 2016 von Thomas Steinbach verfertigt. Er bediente sich hierbei verschiedener Materialien wie Seidenpapier, Zeichenkarton, Aquarellpapier und -farben, Tusche, Bunt- und Gelstiften. Klassische Schriftstile – in der vorliegenden Auswahl Nasta’liq, Tholth bzw. Tawqi’ sowie maghrebinische Schrift – kontrastieren mit freier Komposition und Farbwahl, wobei, unter weitgehendem Verzicht auf Ornament, die Schrift selbst zum Bild wird.